Erektile Dysfunktion (ED) ist ein häufiges Problem, von dem allein im Vereinigten Königreich Millionen von Männern betroffen sind. Es kann zwar beunruhigend sein, aber es gibt Behandlungsmöglichkeiten. Um eine wirksame Lösung zu finden, ist es wichtig zu verstehen, was ED verursacht. Der Nationale Gesundheitsdienst (NHS) bietet Ratschläge zur Diagnose und Behandlung von ED sowie hilfreiche Informationen zu den möglichen Ursachen dieses Leidens. In diesem Leitfaden wird erörtert, was laut NHS erektile Dysfunktion verursacht, und es werden nützliche Tipps und Informationen zum Umgang mit dieser Krankheit gegeben.

Physikalische Ursachen

Der NHS gibt an, dass etwa 80% der Fälle von Erektionsstörungen auf körperliche Ursachen zurückzuführen sind, häufig auf eine schlechte Durchblutung infolge des Alterns oder auf zugrunde liegende medizinische Probleme wie Diabetes oder Bluthochdruck. Andere körperliche Ursachen sind Nervenschäden durch Verletzungen oder Operationen, hormonelle Störungen, bestimmte Medikamente wie Antidepressiva und psychologische Probleme wie Depressionen, Angst oder Stress.

Psychologische Ursachen

Auch psychologische Ursachen können zur ED beitragen: Etwa 20% der Fälle stehen im Zusammenhang mit psychischen Problemen wie Angststörungen oder Depressionen. Ungelöste Beziehungskonflikte können ebenfalls eine Rolle spielen, da die sexuelle Leistungsfähigkeit leiden kann, wenn man Angst vor der Reaktion des Partners hat oder sich emotional nicht verbunden fühlt. Leistungsangst beim Sex selbst kann ebenfalls ein großes Problem sein, insbesondere wenn ein Partner in der Vergangenheit negative Erfahrungen gemacht hat und sich deshalb Sorgen über künftige Leistungsmängel macht, was die ED-Symptome verschlimmern kann.

Behandlung der erektilen Dysfunktion

Wenn Sie glauben, dass Ihre ED durch psychologische Gründe verursacht wurde, sollten Sie sich für eine erfolgreiche Behandlung in erster Linie mit den zugrunde liegenden psychischen Problemen befassen. Ihr Hausarzt kann Sie zu einer Beratung überweisen, die Ihnen Aufschluss über Ihre Beziehungsdynamik geben und Ihnen helfen kann, mit den damit verbundenen Stressfaktoren im Leben besser umzugehen.

Bei anderen körperlichen Ursachen, die mit einer schlechten Durchblutung zusammenhängen, kann eine Verbesserung der Lebensgewohnheiten, wie z. B. regelmäßiger Sport, gesunde Ernährung und weniger Rauchen/Alkohol, positive Auswirkungen auf die Vorbeugung der Symptome von ED haben. Es gibt auch verschreibungspflichtige Medikamente, die speziell für die Behandlung von Impotenz entwickelt wurden. Viagra und Cialis gehören zu den beliebtesten Medikamenten, aber jeder Mensch kann anders darauf reagieren, also sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt, bevor Sie etwas Neues ausprobieren! Ein chirurgischer Eingriff ist ebenfalls eine Option, wenn alles andere versagt, sollte aber nur nach Rücksprache mit einem Spezialisten in Betracht gezogen werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Verständnis der Ursachen für erektile Dysfunktion laut NHS von wesentlicher Bedeutung ist, um einen geeigneten, auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Behandlungsplan zu finden. Die Konsultation Ihres Arztes sollte immer Ihre erste Anlaufstelle sein, wenn Sie verschiedene Optionen in Erwägung ziehen. Eine gesunde Lebensweise, wie regelmäßiger Sport und eine nahrhafte Ernährung, wird sicherlich dazu beitragen, die Chancen auf eine Verringerung der Symptome im Laufe der Zeit zu verbessern!


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